Extra-Entgelte bei online Zahlungsmöglichkeiten

Online-Shoppern werden inzwischen zahlreiche Zahlungsmöglichkeiten bei der Buchung und der Bezahlung von Waren und Dienstleistungen im Internet angeboten.
Jedoch sind nicht alle kostenlos für die Kunden. Die Frage ob Extra-Entgelte gesetzlich zugelassen sein sollten, wurde vom BGH letzte Woche in Karlsruhe verhandelt. Ein grundsätzliches Urteil soll im neuen Jahr gesprochen werden.

Angestoßen wurde die Frage durch eine Klage gegen das Fernbus-Unternehmen Flixbus.
Dieses soll in der Vergangenheit Gebühren für Zahlungen via Paypal und Sofortüberweisung erhoben haben. Inzwischen werden keine Gebühren mehr eingezogen, den Wettbewerbsschützern gehe es jedoch um die Rechtsklarheit insgesamt.

"Kunden sollen nicht erst beim Bezahlen auf überraschende Zusatz-Kosten stoßen. Und bei den Unternehmen sollen für alle dieselben Bedingungen gelten."

Das BGH schafft bald Klarheit ob das Bezahlen per Paypal und Sofortüberweisung unter dieselben gesetzlichen Vorgaben fallen wie die Banküberweisung, Lastschrift und Kreditkarte, bei denen keine Extra-Entgelte zulässig sind.

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